PTFE, also Polytetrafluorethylen, allgemein bekannt unter seinem Handelsnamen Teflon oder dem chinesischen Spitznamen „Plastic King“. es ist einleistungsstarkTechnischer Kunststoff, der für seine extreme chemische Inertheit und seinen großen Betriebstemperaturbereich bekannt ist.
PTFE wird als „König des Kunststoffs“ bezeichnet, weil es nahezu unabhängig von allen beteiligten starken Säuren, starken Basen oder starken Oxidationsmitteln ist. Selbst Königswasser (eine starke Säuremischung, die Gold auflösen kann) hat keine Alternative dagegen. Daher ist es ein unverzichtbares Dichtungsmaterial beim Umgang mit stark korrosiven Medien (z. B. konzentrierte Schwefelsäure, Salzsäure, Salpetersäure usw.).
Extrem niedriger Reibungskoeffizient
PTFE hat unter allen Feststoffmaterialien einen der niedrigsten Reibungskoeffizienten. Seine Oberfläche ist sehr glatt, wie das Eis. Dies führt zu einem sehr geringen Betätigungsdrehmoment beim Einsatz als Dichtfläche in Ventilen (insbesondere häufig betätigten Kugelhähnen und Absperrklappen) und verhindert ein Festkleben am Ventilteller oder an der Kugel.
Obwohl seine chemische Beständigkeit ausgezeichnet ist, weist PTFE als Kunststoff zwei wesentliche Nachteile auf:
1.Mangel an Elastizität: Im Gegensatz zu Gummi (X5, X6) kann es nicht komprimiert und gequetscht werden, um die Lücken zu füllen. Daher erfordern reine PTFE-Dichtungen häufig zusätzliche Strukturen wie Federn, um eine dichte Abdichtung zu gewährleisten.
2.Kalter Fluss: Unter dem langfristigen und kontinuierlich hohen Druck kann es bei PTFE zu einer langsamen plastischen Verformung kommen (das Fließen ähnelt einer sehr dicken Flüssigkeit), was möglicherweise zu einem Dichtungsversagen führt.
Einfach ausgedrückt handelt es sich bei X5 und X6 um spezielle Gummiformulierungen, während PTFE ein Kunststoff ist.Ihre wesentlichen Unterschiede liegen in der Materialzusammensetzung, Temperaturbeständigkeit, geeigneten Medien, Härte und Elastizität.