Kryotest bedeutet mit einem professionellen Test, bei demVentileund andere Geräte werden extrem niedrigen kryogenen Temperaturen (repräsentativ einer Temperatur von flüssigem Stickstoff von -196 °C) ausgesetzt, um ihre Betriebsleistung, Dichtungsintegrität und Materialzuverlässigkeit unter realen kryogenen Bedingungen zu überprüfen.
Dabei handelt es sich um einen Bestätigungsprozess, der simuliert, ob Geräte unter extrem niedrigen Temperaturen vernünftig funktionieren können.
I. Warum kryogene Tests durchführen?
Universalventile können Tests bei Raumtemperatur bestehen, aber wenn sie kryogenen Umgebungen (z. B. LNG bei -162 °C) ausgesetzt werden, können die folgenden Probleme auftreten:
Materialkaltversprödung:Gewöhnlicher Kohlenstoffstahl wird spröde und kann unter Belastung platzen.
Dichtungsleckage:Schrumpfung und Verhärtung der Dichtungsringe verursachen innere oder äußere Leckagen.
Bewegungsklemmung:Ventilschäfte und -scheiben unterliegen aufgrund der Kontraktion Spielschwankungen, was möglicherweise zum Festfressen führt.
Strukturverzerrung:Verschiedene Materialien haben unterschiedliche Wärmekontraktionskoeffizienten, was zu Schäden führen kann.
Mit kryogenen Tests werden diese Probleme frühzeitig erkannt und gewährleistet, dass Ventile unter authentischen kryogenen Bedingungen sicher und zuverlässig funktionieren.
II. Typischer Testablauf (am Beispiel Ventile)
1. Vorbehandlung
Zunächst wird das Ventil Schalenfestigkeitstests und Dichtungstests bei Raumtemperatur unterzogen (Referenzdaten).
Trocknen Sie das Innere des Ventils gründlich ab (um zu verhindern, dass Restfeuchtigkeit gefriert und das Ventil beschädigt).
2. Kühlung
Setzen Sie das Ventil in den kryogenen Testbehälter ein.
Injizieren Sie langsam flüssigen Stickstoff (-196 °C), um das gesamte Ventil auf eine konstante kryogene Temperatur zu bringen.
Kontrollieren Sie die Abkühlgeschwindigkeit, um einen Hitzeschock zu vermeiden.
3. Temperaturstabilisierung
Halten Sie das Ventil über einen ausreichenden Zeitraum (im Allgemeinen mehrere Stunden) auf kryogener Temperatur, um eine gleichmäßige Innen- und Außentemperatur sicherzustellen.
4. Betriebstest bei niedrigen Temperaturen
Führen Sie am Ventil bei kryogener Temperatur vollständige Öffnungs- und Schließzyklen durch (normalerweise 3–5 Mal).
Messen Sie das Betriebsdrehmoment und prüfen Sie, ob es zu Verklemmungen oder ungewöhnlichem Widerstand kommt.
5. Dichtheitstest bei niedriger Temperatur
Führen Sie bei geschlossenem Ventil Helium- oder Stickstoffgas von einer Seite ein, um zu überwachen, ob die Leckrate die Spezifikationsanforderungen erfüllt (z. B. Standards wie J-30, BS 6364, ISO 28921 usw.).
6. Aufheizen und Wiederherstellen
Lassen Sie das Ventil nach Abschluss des Tests spontan wieder auf Raumtemperatur kommen und führen Sie erneut einen Dichtheitstest bei normaler Temperatur durch, um sicherzustellen, dass keine Restschäden vorliegen.